Ich paddle ja nun seid einigen Jahren zu Pfingsten mit den Jungs auf Flüssen. Mal im Schlauchboot aber meistens im Kanadier. Strecke machen, treiben lassen, Flußkilometer bis zum nächsten Biergarten zählen, spritzige Schweller und nervige Umtragestellen mit strömungslosem Vorspiel … dafür dann abends grillen, Feuer machen oder gepflegt lokale Spezialitäten geniessen … schlußendlich seelig im Zelt am Fluß einschlafen … herrlich.

Wir leihen uns die Boote immer vor Ort, nebst Tonnen für die »Lebensmittel« und natürlich Schwimmwesten, weil dass ja muss. Bis letztes Jahr haben wir das auch eher locker gesehen. Die Westen waren zwar da, dienten als Wärmeschutz bei Kälte oder kullerten in den Booten rum. Bis zum ersten mal ein Boot nach einer dämlichen Aktion – Baum, festhalten und so – richtig gekentert ist. Beide Insassen hatten aber an diesem Tag aber zum Glück die Westen an – weil es kalt war – und waren später einhellig der Meinung, dass es ohne die Westen es nicht so glimpflich ausgegangen wäre …

Also Weste ist ein Muß … aber häßlich und abgewohnt (zumindest, das was die Verleiher anbieten) und sieht dämlich aus.

Auf der Suche nach Alternativen habe ich diese kleidsame Auftriebsweste bei Decathlon gefunden.

Man kann sie beidseitig benutzen. Eine Seite ist beim meinem Modell hell (perfekt, wenn doch mal die Sonne raus kommt), die andere in Signalfarbe mit Reflektoren. Sie wärmt, ist leicht und liegt eng am Körper an. Ein Gurt, der zwischen den Beinen durchgezogen werden kann, schützt vor dem Verlust der Weste durch Auftrieb unter Wasser. Gefüllt ist sie mit kleinen Kügelchen, die aber fest sind und sich nicht, wie z.B. bei einer Microfaser der Dauenweste zusammendrücken lassen. Damit nimmt die Weste auch entsprechend Platz ein. Die Weste ist nicht ohnmachtsicher, dass heißt ihr fehlt ein stützender Kragen etc.

Diese Weste bietet also auf dem Boot die nötige Sicherheit und ist auch an Land ein nutzbares Kleidungsteil … fetzt 🙂

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